WiFi4EU: Registrierungsphase für EU-Förderung von WLAN-Hotspots gestartet

Die EU hatte das ambitionierte Projekt bereits Mitte 2017 angekündigt: 120 Millionen Euro europäischer Fördermittel sollen Gemeinden in der gesamten EU dabei unterstützen, kostenlose WLAN-Hotspots für Bürgerinnen und Bürger aufzubauen. Der Name: WiFi4EU.

Nun ist es endlich soweit. Seit Dienstag können sich Gemeinden und IT-Dienstleister für WiFi4EU registrieren. Die eigentliche Bewerbungsphase um die 15.000 Euro-Fördergutscheine beginnt dann im Mai.

Im Fokus: Städte und Gemeinden

Bis zu 8.000 Gemeinden in der Europäischen Union sollen mit Hilfe der Gutscheine WLAN-Hotspots in öffentlichen Einrichtungen und Räumen, z. B. Parks, Bibliotheken oder Gesundheitszentren, aufbauen. Das Ziel: Bis 2020 in jedem Dorf und jeder Stadt der EU einen leistungsstarken und kostenlosen öffentlichen WLAN-Zugang anzubieten.

Der Weg dahin ist für interessierte Kommunen ganz einfach: Am 20. März hat die EU das Portal für die Vorabregistrierung freigeschaltet. Alle Gemeinden, die sich um einen der Fördergutscheine bewerben möchten, können sich dort vormerken lassen. Die eigentliche Bewerbungsphase für die erste Tranche, in der zunächst 1.000 Projekte gefördert werden sollen, startet am 15. Mai.

Von dem Geld können neue Geräte gekauft oder alte Hotspot-Installationen aufgerüstet werden. Alternativ lassen sich mit dem Gutschein auch ambitioniertere Projekte teilfinanzieren. Die Empfänger verpflichten sich im Gegenzug, mindestens für drei Jahre die Kosten für Internetzugang und die Wartung der Komponenten zu zahlen. So soll gewährleistet werden, dass über eine längere Zeit auch tatsächlich ein kostenloser und hochwertiger WLAN-Hotspot für die Bürgerinnen und Bürger verfügbar ist.

Wichtig ist, am 15. Mai schnell zu sein. Denn die Vergabe erfolgt nach zwei Prinzipien: erstens nach dem sogenannten Windhundverfahren (first come, first serve) und zweitens nach einem regionalen Verteilschlüssel. Damit soll sichergestellt werden, dass die Fördermittel möglichst gleichmäßig über die EU verteilt werden. Bis 2019 sollen dann drei weitere Bewerbungsphasen folgen, in denen die verbleibenden Gutscheine vergeben werden.

Tolle Chance für WLAN-Systemhäuser

Für Systemhäuser besonders reizvoll: Sie können sich ebenfalls auf der WiFi4EU-Webseite registrieren und sich den Kommunen als Partner für ihre Hotspot-Projekte anbieten. Die EU wird die Liste der registrierten Dienstleister im Internet veröffentlichen, damit Gemeinden sich leichter nach geeigneten Systemhäusern erkundigen können. Eine tolle Chance für Fachhändler, sich zu präsentieren und Projekte im kommunalen Bereich zu akquirieren – und das ganz ohne Marketing-Kosten.

Das Interesse an den geförderten WLAN-Hotspots ist jedenfalls enorm: bislang haben sich schon mehr als 5.000 Gemeinden auf der WiFi4EU-Webseite registriert. Und wir können davon ausgehen, dass viele von ihnen am 15. Mai die Chance nutzen werden, gleich bei den ersten Bewerbern dabei zu sein.

 

PS: Wir arbeiten derzeit an einem WLAN-Paket, das die Teilnahme an WiFi4EU besonders attraktiv machen soll. Mehr dazu erfahren Sie rechtzeitig vor dem Bewerbungsstart.

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