WiFi4EU: Hotspot-Förderung geht in die letzte Runde

Veröffentlicht am: 28. Mai 2020 Autor: Ralf Koenzen Veröffentlicht in Engagement, Unternehmen Keine Kommentare

Am kommenden Mittwoch (3. Juni) können Gemeinden in der ganzen EU erneut ab 13 Uhr WiFi4EU-Anträge einreichen. Dann heißt es allerdings auch wieder: schnell sein lohnt sich – auch beim finalen Call. Denn die begehrten Gutscheine in Höhe von jeweils 15.000 Euro für die Installation eines WLANs sind rasch vergriffen, das haben die ersten drei Aufrufe gezeigt.

Das Programm unterstützt Städte und Gemeinden EU-weit beim Aufbau kostenloser WLAN-Hotspots im öffentlichen Raum: Ob in Parks, auf öffentlichen Plätzen, in Bibliotheken oder Gesundheitszentren, überall sollen Bürgerinnen und Bürger von stabilem Gratis-WLAN profitieren. Bereits 27.428 EU-Gemeinden haben sich bis jetzt für Gelder aus dem Fördertopf registriert. Mit dem Programm der Europäischen Union sollen Lücken bei der Versorgung mit öffentlichen WLAN weiter geschlossen werden. Der letzte Fördertopf ist 14,2 Millionen Euro groß. Damit sollen 947 Vouchers verteilt werden.

Mehr Zeit für bereits geförderte Projekte

Es gibt aber nicht nur Neues für diejenigen, die sich einen Gutschein im letzten Anlauf sichern wollen. Wegen der Corona-Pandemie bekommen die Geldempfänger der ersten drei Runden mehr Zeit für ihre Projekte. Eigentlich haben die Kommunen und Gemeinden nach der Förderzusage 18 Monate Zeit bis zur Implementierung ihres Hotspot-Projekts. Diese Frist ist nun um weitere acht Monate verlängert worden, um den erschwerten Bedingungen Rechnung zu tragen.

Nur mit zertifizierten WLAN-Lösungen

Jetzt steht der vierte Call von WiFi4EU an, und es ist davon auszugehen, dass bereits nach wenigen Minuten der Großteil der Gelder verteilt sein wird. Doch nicht nur für Kommunen ist es ein besonders interessantes Projekt. Für Systemhäuser und Integratoren mit Hotspot-Erfahrung schafft die WiFi4EU-Förderung gerade in der aktuellen Zeit einen spannenden Markt mit garantierten Budgets. Allerdings müssen sie sich dafür offiziell registrieren lassen. Wie das geht, haben wir auf einer Landingpage zu WiFi4EU zusammengefasst.

Die technischen Hürden sind höher. Alle WLAN Access Points, die im Rahmen von WiFi4EU angeboten werden, müssen neben vielen funktionalen Voraussetzungen über eine spezielle Zertifizierung verfügen. „Wi-Fi CERTIFIED Passpoint“ ist für die Hardware ein Muss, sonst werden keine Fördergelder ausgeschüttet – auch nicht, wenn die Kommune das gerne hätte.

Auf Erfahrung setzen

LANCOM ist seit der ersten Förderrunde von WiFi4EU dabei. Auf Basis unserer Access Points haben Partner haben zahlreiche WiFi4EU-Hotspots im In- und Ausland realisiert – von der deutschen Nordseeküste über Österreich bis nach Ungarn. Sollten Sie Interesse an einer Realisierung Ihres Projektes mit uns haben, sprechen Sie meine Kollegen einfach direkt darauf an und schauen Sie sich auch in unserem Referenzportal um. Dort finden Sie einige Beispiele von öffentlichen LANCOM WLAN-Hotspots – auch aus unserer Heimatstadt Aachen.

Verwandte Posts

Kommentieren

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.