Wie das „WLAN aus der Cloud“ Schule macht

Kinder mit Tablet und Laptop in der SchuleFünf Milliarden Euro. So viel Geld will die designierte Bundesregierung zur Verfügung stellen, um die digitalen Infrastrukturen an Deutschlands maroden Schulen zu modernisieren. Ein nicht unerheblicher Teil der Finanzspritze soll dabei in die Breitbandanbindung und das WLAN von Grund-, Berufs- und weiterführenden Schulen fließen. Außerdem soll mit dem Wegfall des Kooperationsverbots die finanzielle Unterstützung durch den Bund auf ein gesetzlich einwandfreies Fundament gestellt werden. Dennoch heißt es wie so oft: Geld allein macht nicht glücklich.

Doch eines vorweg: Natürlich macht ein Schul-WLAN nur dann Sinn, wenn ein medienpädagogisches Konzept vorliegt, mit dem sich Lehrkräfte und Schüler den „neuen“ Medien gezielt annähern können. Ansonsten wird aus der Surf-Lust schnell Frust. Zudem bereitet eine nicht ganz unwichtige Frage vielen Schulleitern in der Republik Kopfzerbrechen.

Wie kommt das WLAN in die Schule?

Die Frage könnte glatt einer Sendung wie „Löwenzahn“ oder „Wissen macht Ah!“ entsprungen sein. So profan die Frage klingen mag, sie beinhaltet ein Problem, das für viele Direktoren, Lehrer und Schüler zur Zerreißprobe wird: Wie geht es weiter, wenn die medienpädagogischen Konzepte stehen und das Geld endlich da ist? Wer installiert, pflegt, wartet und erweitert das Schulnetzwerk? Kurz: Wie kommt das Netz eigentlich in die Schule?

Eine Studie der Bertelsmann Stiftung hatte im Herbst 2017 sehr deutlich gezeigt, dass rund 62 Prozent der deutschen Lehrkräfte eine professionelle Betreuung der digitalen Infrastruktur an ihren Schulen vermissen. Ein Blick in unsere Schulen bestätigt dieses Bild leider zu oft. Da verwaltet der Hausmeister nebenbei das Schulnetzwerk, technik-affine Lehrer müssen nach Schulschluss an die Fehlersuche ran oder die Informatikklasse erweitert als „Hausaufgabe“ das Schul-WLAN. In manchen Fällen fahren Schulen mit diesem Konzept gut, in den meisten Fällen dürfte es aber keine guten Noten für das Ergebnis geben. Dennoch gibt es auch hier Ausnahmen von der Regel und Schulen, die auf die professionelle Betreuung durch einen Partner oder eigene Netzwerktechniker setzen. Ein gutes Beispiel, wie es anders geht, ist die Freiherr-vom-Stein-Schule in Neumünster.

Schulnetzwerk: Die Cloud ersetzt den Admin vor Ort

Doch wie lässt sich die Diskrepanz zwischen dem Wunsch nach einer funktionierenden Infrastruktur und der schulischen Realität schließen? Wie kommt ein zuverlässiges Netz in die Schule, das dann auch noch professionell betreut wird?

Wie so oft in diesen Tagen lautet die Antwort: mit Cloud-basierten Netzwerkmanagementlösungen und Software-defined Networking. Denn was in Unternehmen und bei IT-Dienstleistern für mehr Effizienz und Flexibilität sorgt, kann im Schulwesen zur echten Schlüsseltechnologie werden.

Während die physische Montage der Router, Access Points und Switches nach wie vor direkt in den Schulen erfolgt, wird das gesamte Management schlicht und ergreifend ausgelagert und automatisiert. Das Schulnetzwerk wird aus der Ferne über das Internet und die Cloud gewartet und konfiguriert. Dabei werden alle Konfigurationen mittels SDN automatisch ausgerechnet, ausgerollt und bedarfsweise flexibel angepasst – inklusive der so wichtigen Sicherheitsupdates. Der Clou: Die Schulen profitieren von einem hochprofessionellen Netz, das stets perfekt gewartet ist. Das mit herkömmlichen Lösungen hierfür erforderliche IT-Know-how fällt weg – und damit eines der größten Hemmnisse für den erfolgreichen Betrieb einer digitalen Infrastruktur in den Bildungseinrichtungen.

Die langersehnte Hilfe für die Schulträger

Lösungen wie die LANCOM Management Cloud ermöglichen es, dass externe IT-Dienstleister oder auch die IT-Abteilungen in den Stadtverwaltungen die Schulnetzwerke zentral über das Internet betreuen können – mit wenig Aufwand, effizient und zeitsparend. Gemeinsam mit den Schulen müssen nur die konkreten Anforderungen an die Infrastruktur festgelegt werden. Ganz elementar ist hier beispielsweise die sichere Trennung der Daten aus der Verwaltung von der praktischen Nutzung im Unterricht oder der Einsatz von Web-Filtern.

Darüber hinaus bietet die LMC die großartige Chance für Kommunen und Träger, die Netze ihrer Schulen – egal ob Grundschule oder Gymnasium – zu standardisieren. Die Vorteile: Die eigenen technischen Mitarbeiter müssen nur noch die Produkte eines Herstellers kennen, Erweiterungen gehen leichter von der Hand, Kosten werden eingespart. Erfolgreiche Referenzinstallationen lassen sich dann schnell und effizient per Mausklick über die Cloud auf weitere Schulen ausrollen.

Wenn also in naher Zukunft mit dem Digitalpakt und dem Wegfall des Kooperationsverbots der Weg finanziell und rechtlich für die IT-technische Ausstattung der Schulen geebnet ist, steht mit der LMC auch eine passende Lösung für die praktische Umsetzung bereit. Aus laufenden Kundenprojekten wissen wir, dass die ersten Kommunen und Träger bereits diesen Weg gehen wollen und dass dort in Zukunft Netze aus der Cloud Schule machen werden.

Wer sich live von den Potenzialen unserer LANCOM Management Cloud im Bildungssektor überzeugen möchte, der hat die Möglichkeit uns vom 20. bis 24. Februar auf der didacta in Hannover zu besuchen.

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Ein Kommentar zu “Wie das „WLAN aus der Cloud“ Schule macht
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