Endlich! Der Digitalpakt Schule kann kommen

Veröffentlicht am: 21. Februar 2019 Autor: Ralf Koenzen Veröffentlicht in Netzpolitik, WLAN Keine Kommentare

Gestern Abend ging das Tauziehen um den lang ersehnten Digitalpakt Schule endlich zu Ende. Sowohl die Fraktionsspitzen als auch die Regierungen der Bundesländer einigten sich auf Empfehlung des Vermittlungsausschusses auf den genauen Wortlaut der für den Digitalpakt nötigen Grundgesetzänderung. Für Schüler und Lehrer in ganz Deutschland heißt das: endlich können die vorgesehenen 5 Milliarden Euro fließen und die Grundlage für eine moderne digitale Infrastruktur in den Schulen schaffen!  

Der Kompromiss

Der gestrigen Einigung vorausgegangen war ein monatelanges Gerangel um Details, das im vergangenen Dezember in einer Blockade der vom Bundestag auf den Weg gebrachten Grundgesetzänderung im Bundesrat gipfelte. Die Grundgesetzänderung sollte einerseits den Weg dafür ebnen, dass der Bund die Länder beim Projekt Digitalisierung überhaupt unterstützen darf. Zudem sollten dort die genauen Modalitäten für die finanzielle Unterstützung geregelt werden.

Doch genau hier lagen einige der Knackpunkte, die nun gelöst sind. So sollen, anders als ursprünglich vom Bundestag beschlossen, die Bundesmittel nun gänzlich unabhängig von einer etwaigen Bereitstellung von Ländermitteln fließen. Eine feste Quote für eine Eigenbeteiligung der Länder ist vom Tisch.

Wenn alles glatt läuft, könnten sich Schülerinnen und Schüler also bereits im kommenden Schuljahr über neue Tablets, smarte Tafeln & Co. freuen. Ein längst überfälliger Schritt, denn digitale Bildung ist schon lange mehr als nur ein Trend.

Noch bis 23.02: Bildungslösungen live erleben!

Für all jene, die sich schon lange mehr Digitalisierung in ihren Schulen wünschen, kommt die gestrige Einigung gerade noch zur richtigen Zeit. Aktuell findet nämlich in Köln die bundesweit größte Bildungsmesse statt. Noch bis 23. Februar haben Verwaltung, Schulträger und Lehrer die Chance, auf der didacta alles über digitale Lern- und Unterrichtsmethoden und die nötige Infrastruktur zu erfahren.

So informieren auch wir auf unserem Stand darüber, wie die ideale Netzwerkinfrastruktur in Schulen aussieht – angefangen bei WLAN-Zugang und breitbandiger Internet-Anbindung bis zu modernsten Management-Methoden über die Cloud. Letztere sind gerade für diejenigen Schulen hochspannend, die nicht über den Luxus eines eigenen Netzwerkadministrators verfügen.

Denn Schulen sehen sich nicht nur mit der – durch den Digitalpakt gelösten! – Frage konfrontiert, wie sie ihre digitale Infrastruktur finanzieren sollen. Gerade die laufende Betreuung und Pflege der Netze ist eine der zentralen Herausforderungen im Bildungswesen.

 

P.S. Einen Einblick in einige unserer zahlreichen Bildungsprojekte gewähren wir in unserem Referenzportal. Mit unserem Sonderprogramm „Zukunft: Bildung!“ wiederum bieten wir attraktive Vorzugskonditionen zur digitalen Ausstattung von Schulen und Universitäten.

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